Münsingen, Stadt (Dorf) der verpassten Chancen

Münsingen hat die grosse Chance des Dorf- (Stadt-) und ÖV-Zentrums am Bahnhof sowie die Ringstrasse und die Erschliessen der Quartiere von aussen verpasst. Generationen von Kleingeistern haben die heutige Situation zu verantworten.

6 Antworten auf „Münsingen, Stadt (Dorf) der verpassten Chancen“

  1. Leider mus ich ihnen Recht geben. Aber wir müssen auch in die Zukunft schauen. Wir müssen verhindern, dass die Kleingeistigen, die finanz- und technogetriebenen Mitbürger mit neuen Fehlern die Zukunft zusätzlich belasten z.B. mit der Realisierung eines Projekts aus dem letzten Jahrhundert.

  2. A propos Ringstrasse und Erschliessung der Quartiere von aussen:

    Mir ist nicht klar, warum das ganze Unterdorf NACH OBEN ins Dorfzentrum fahren muss, wenn doch die Autobahn UNTEN im Dorf ist.
    Ein Verkehrskonzept sieht vor, dass eine Entlastungsstrasse gegen Rubigen gebaut werden soll, und zwar von der SBB-Unterführung Nord aus.
    Und dann weiter nördlich geht es wieder in die Hauptstrasse!
    Hallo?
    Die Autobahn ist unten, nicht oben!
    Zudem wird doch so der Stau nur nach Rubigen (am Ende bis auf die Autobahn) verlagert.
    Wir brauchen nicht einen neuen Autobahnanschluss, Rubigen ist in nächster Nähe.
    Er muss nur richtig erschlossen werden, z.B. mit einer parallel zur Autobahn verlaufenden Strasse von der ARA aus zum Rubiger Denner-Kreisel.

    Und à propos verpasste Chancen:
    Im Unterdorf muss nun DRINGEND dafür gesorgt werden, dass eine direkte Verbindung Süd-Nord realisiert werden kann.
    Z.B. Fortsetzung der Gurnigelstrasse Richtung Belpbergstrasse.
    Denn sonst würde auch ein Münsingen-Süd-Autobahnanschluss wenig bringen: die Quartiere im Norden müssten immer noch durch den Ortskern fahren.

    Das Unterdorf muss auch seinen Beitrag zur Minimierung des Verkehrsproblems beitragen.
    Wir wohnten 12 Jahre im Zentrum von Münsingen an der Bernstrasse.
    Denkt an die Bewohner dort, wenn Ihr die Hände verwerft und sagt, wir wollen keinen Mehrverkehr an der Gurnigel- und Walkestrasse….

  3. Kristian 12.11.09
    Mir ist auch nicht klar, weshalb es die Strassen (Planer) immer so ins Zentrum zieht. Deine Vorschläge müssten ernsthaft als Alternativen zu den geplanten Änderungen geprüft — und allenfalls dem Volk als Varianten zum Entscheid unterbreitet werden.
    Wir hoffen, dass viele Stimmbürger/innen aus dem Unterdorf NEIN zu der Überbauung Walental stimmen werden.

    Mit der Ablehnung der Walentalsiedlung verhindern wir nicht nur zusätzlichen „Zuvielverkehr“ in den Quartieren. Wir können für ganz Münsingen ein Zeichen setzen.
    Kein Wachstum bevor die aktuellen Verkehrsprobleme gelöst sind.

  4. In Münsingen könnten einige kleine Massnahmen bereits viel bringen. Wozu den ganzen Verkehr ins Zentrum leiten und drumherum alles verengen oder verbieten? Wozu muss die Schülerampel bei der Chäsi Nachts oder während der Ferien in Betrieb sein? Warum müssen Ortsbus und Tangento an den engsten Stelle und auf der Fahrbahn halten? Warum wird bei Stau der Pfarrstutz nicht für Pw frei gegeben? Weshalb baut man keinen kleinen Bypass vom Gerbegraben zur Bahnunterführung Nord? Ich gebe Euch die Antwort: Weil gewisse Planer ihre Ämter missbrauchen, um ihre Pseudo-Ökofantasien auszuleben. Dazu wird bewusst gelogen und nach Gusto die Wahrheit verbogen. -Oder weiss einer, wer die 8000 zusätzlichen Automobilisten sein sollen, die angeblich bei einem Anschluss von Rubigen an die Walkestrasse hier verkehren wollen???

  5. Zum Autobahnanschluss Münsingen-Süd kann immerhin gesagt werden: eine Umfahrung Münsingens besteht bereits, denn die Autobahn ist bereits gebaut.

    Andere Varianten müssten mit viel mehr Landverbrauch neu gebaut werden. Für einen Autobahnanschluss braucht es weniger Land, nämlich bloss eine Auffahrt und eine Abfahrt. Der nötige Platz ist bereits reserviert. Die Gemeinde steht zur Zeit in Abklärungen mit dem Kanton und dem Bundesamt für Strassenbau. Unmöglich ist sowas also nicht. So müssten wenigstens die Unterdorf-Bewohner nicht mehr über den Kreisel fahren, was das Oberdorf und damit auch die Situation rund ums Waletal erheblich entlasten würde.

    Doch auch gegen dieses Projekt wehren sich links-grüne Kreise, weil sie eh gegen neue Strassen sind und lieber mit Bus-Haltestellen mitten auf der Strasse den Privatverkehr ausbremsen wollen. Stehende Kolonnen hinter einem wartenden, langsam anfahrenden und immer wieder bremsenden Bus sind ja so wunderbar ökologisch …

  6. Eine Auffahrt und eine Abfahrt braucht aber noch eine Zubringerstrasse.
    Braucht denn Münsingen, bloss weil es jetzt eine „Stadt“ ist, zwei Autobahnanschlüsse?
    Ich meine, einer im Norden genügt. Dieser ist aber vom Unterdorf her zu erschliessen.
    Wie soll man denn zum neuen Südanschluss kommen?
    Eine direkte Strasse von der Kantonsstrasse gegen Westen?
    Dann müssten man also vom Unterdorf her immer noch zur Hauptstrasse fahren, zwar nicht mehr über den Kreisel.
    Also via Äschi Richtung Wichtrach, Abzweigung gegen Westen zur Autobahn – und am eigenen Quartier vorbei wieder gegen Bern….
    Sowas nennt man eine Umfahrung, man kann auch sagen: drehen an Ort.
    Oder soll vom Unterdorf aus eine direkte Verbindung zum Südanschluss erstellt werden?
    Dann geht aber mehr und besseres Landwirtschaftsland verloren, als bei einer Strasse Walke – Rubigen.

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